Danke für das Lob. Es war fast zuviel Arbeit! Vor Jahren hatte ich mal in Berlin vor dem Z1-Nachbau gestanden und nichts begriffen. Jetzt wollte ich einmal wirklich verstehen, wie der davon abgeleitete Z3 funktioniert und was man damit machen kann.
Interessantes und schönes Projekt. Allerdings verstehe ich als vollkommener Informatiklaie nicht alles. Der Unterschied zwischen Register und Speicher ist mir nicht ganz klar, den Begriff "Mantisse" kenne ich zu meiner Schande überhaupt nicht. Das Addieren funktioniert gut und macht Spaß, beim Body Mass Index war mir nicht klar, dass man die Körpergröße in m eingeben sollte. Und bei Fibonnacci und Pythagoras weiß ich nicht, was man eintippen soll und was dann berechnet wird.
Danke für das Lob, für Deine Geduld und die Fragen. Mir ist klar, dass ich längst nicht alles ausreichend erklärt habe, aber ich wollte das Projekt auch nicht zu textlastig werden lassen. Folgende Ergänzungen:
1) Register und Speicher sind sich ähnlich, aber Register sind wesentlich aufwendiger verdrahtet, da sämtlichen Ein-/Ausgabe- und Rechenoperationen über sie laufen. Speicher dagegen sind nur dafür ausgelegt, Daten hinein und heraus zu kopieren, und können damit einfacher gehalten werden. 2) Mantisse: Bei dem Term 1,234 x 10 hoch 2 bezeichnet man den Teil 1,234 als Mantisse, (z. T. auch nur die Nachkommastellen).
3) Bessere Erklärungen zu den Programmen stehen noch aus. Beim BMI erhält man die nötige Information, wenn man nach Programmauswahl auf die Schaltfläche Flußdiagramm klickt (zwei Kästchen mit Pfei dazwischen, unten Mitte), aber das muss man erstmal finden. 4) Pythagoras: Berechnet bei einem rechtwinkligen Dreieck aus der Länge der beiden Katheten (kürzeren Seiten) die der Hypothenuse
5) Fibonacci berechnet Elemente einer Fibonacci-Folge, mit der sich z. B. Wachstumsprozesse in der Natur beschreiben lassen. Eingabe: 2 natürliche Zahlen, Berechnung 6 weiterer Elemente erfolgt automatisch. Interessanter Nebeneffekt: Das Verhältnis der Zahlen nähert sich immer mehr dem Goldenen Schnitt an. Die beiden letzten Elemente der Folge werden vom Programm dividiert, um dies zu verdeutlichen.
Thank you, mathjp! And thanks as well for the link. Chessbase is one of my as a favourites since years, but I wouldn't have looked at it today. Interesting article in many respects.
Das ist ja ein ganz tolles Projekt und eine wunderbare Idee, die ersten Anfänge der modernen Computertechnik so anschaulich darzustellen. Allerdings habe ich noch nicht alles überschaut. Die Bedienung der einzelnen Funktionen bereitet mir noch Schwierigkeiten (!?). Entweder bin ich zu hektisch, oder mein PC zu langsam, oder ich habe wieder etwas nicht verstanden. Naja, ich kämpfe mich schon durch... ;-D
Apropos Verwechselungsgefahr Z3 (z.B. mit BMW): Zuse hatte ursprünglich daran gedacht, die Rechner V1 (Versuchsrechner 1), V2 usw. zu nennen, wollte aber nicht mit den Raketen V1, V2 verwechselt werden. Gut, der Z3 war bestimmt keine Rakete, aber sicher ist sicher. ;-)
Danke grandloup! Gib mir doch bitte einen Tipp, was konkret noch nicht klappt. Ein Problem, das nur online auftrat, nämlich dass nur die Einführung auf Deutsch umgestellt wurde, habe ich gerade behoben.
Sehr beeindruckendes Projekt, gratuliere!! Da nicht jeder gleich
schnell liest, wäre so etwas wie "Weiter mit Leertaste" bei den
Erklärungen praktisch (insbesondere bei iPrg). Ich denke auch, das
Projekt ist für Kinder zu schwierig. An sich kein Problem, nicht jedes
Projekt muss sich an Kinder richten. Aber da sich hier viele Kinder
tummeln, sind sie doch die natürliche Zielgruppe.
Für einen elektronischen Addierer gibt es ein gutes Projekt von Paddle2See:
(link to project)
Evtl. muss man aber auch da je nach Alter der Kinder noch früher aufsetzen.
Danke für das Lob und das gute Feedback! Eine Kontrolle über den Kommentar muss ich wirklich noch einbauen. Auch mit dem Schwierigkeitsgrad hast Du sicher recht. Ich habe bei dem Projekt allerdings überhaupt nicht an eine Zielgruppe gedacht, sondern wollte es einfach in Scratch umsetzen. Ich würde gern einmal sehen, wie ein gelernter Lehrer das Thema angeht.
Danke sehr, meew0! Einen ENIAC-Simulator auf der CD-Beilage zu dem Buch "Coding for fun" gesehen und vor einiger Zeit mal kurz angetestet. Vielleicht ist es der gleiche. Fand ich auch gut.
The old good and hard days… When I began, the Assembler was almost dead. We punched cards in Cobol and Fortran, with a lot of flags marking the phases of the program because we didn’t know where the running could crash.
When I had my first programming course in PL/I at the TU Berlin, the punched cards had just vanished. Later I was very eager to program my first own computer in MC68000 Assembler, but didn't want to afford the time for floating point operations. Recently the Z3 concept was a surprise to me, because it has the basic floating point operations built in.
Thank you VERY much, Paddle2See! A 6502 command set seems to be quite a task with all those shifts, rotates, mathematical, logical etc. commands. I'd really like to see and use that.
Thank you, that's nice! I just looked what 1'100'000 had been in the Z3. Result: L LOLOLOO OOOOLLOOLOOOLL, that is decimal 1'099'968. For practical purposes this may be sufficient, but I am glad we have more than 22 bit meanwhile.
Download the 82 sprites and 282 scripts of "Z3Simulation" and open it in Scratch
Project Notes
June 22, 2010. Hundred years ago the computer pioneer Konrad Zuse (* 1910 + 1995) was born in Berlin, Germany. In 1941 he presented the first working free programmable digital computer, the Z3, in Berlin, Germany.
To understand, how the Z3 worked, and to test it, I made a scratch project about it.
Your feedback, remarks and test results are very welcome.
05. Mar 2012: V 2.00 NEW!
With Direct Mode, an original Z3 feature
*********************************
Am 22. Juni 2010 vor 100 Jahren wurde in Berlin der Computerpionier Konrad Zuse geboren (*1910 + 1995). Sein vielleicht wichtigstes Werk, den ersten funktionierenden frei programmierbaren Digitalrechner Z3 stellte er 1941 fertig.
Um die Funktion des Z3 zu verstehen und zu testen, habe ich ein Scratch-Projekt daraus gemacht.
Ich freue mich über Feedback, Anmerkungen und Testergebnisse.
05. März 2012: NEU!
Direktmodus, eine Funktion, die auch die Originalmaschine hatte.
**********************************
Sources/Quellen:
Raúl Rojas: Die Architektur der Rechenmaschinen
Z1 und Z3.
Horst Zuse: The Life and Work of Konrad Zuse.
Comments
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I don't know if you know this, but this is the 1100000th project, congrats!
Thank you! Yes, I knew it, soupoftomato told me so (see first comment).
Super
Danke!
Very instructional.
Thank you, Rick!
Tolles Projekt. Da steckt sicher eine Menge Arbeit drin.
Danke für das Lob. Es war fast zuviel Arbeit! Vor Jahren hatte ich mal in Berlin vor dem Z1-Nachbau gestanden und nichts begriffen. Jetzt wollte ich einmal wirklich verstehen, wie der davon abgeleitete Z3 funktioniert und was man damit machen kann.
Interessantes und schönes Projekt. Allerdings verstehe ich als vollkommener Informatiklaie nicht alles. Der Unterschied zwischen Register und Speicher ist mir nicht ganz klar, den Begriff "Mantisse" kenne ich zu meiner Schande überhaupt nicht. Das Addieren funktioniert gut und macht Spaß, beim Body Mass Index war mir nicht klar, dass man die Körpergröße in m eingeben sollte. Und bei Fibonnacci und Pythagoras weiß ich nicht, was man eintippen soll und was dann berechnet wird.
Danke für das Lob, für Deine Geduld und die Fragen. Mir ist klar, dass ich längst nicht alles ausreichend erklärt habe, aber ich wollte das Projekt auch nicht zu textlastig werden lassen. Folgende Ergänzungen:
1) Register und Speicher sind sich ähnlich, aber Register sind wesentlich aufwendiger verdrahtet, da sämtlichen Ein-/Ausgabe- und Rechenoperationen über sie laufen. Speicher dagegen sind nur dafür ausgelegt, Daten hinein und heraus zu kopieren, und können damit einfacher gehalten werden. 2) Mantisse: Bei dem Term 1,234 x 10 hoch 2 bezeichnet man den Teil 1,234 als Mantisse, (z. T. auch nur die Nachkommastellen).
3) Bessere Erklärungen zu den Programmen stehen noch aus. Beim BMI erhält man die nötige Information, wenn man nach Programmauswahl auf die Schaltfläche Flußdiagramm klickt (zwei Kästchen mit Pfei dazwischen, unten Mitte), aber das muss man erstmal finden. 4) Pythagoras: Berechnet bei einem rechtwinkligen Dreieck aus der Länge der beiden Katheten (kürzeren Seiten) die der Hypothenuse
5) Fibonacci berechnet Elemente einer Fibonacci-Folge, mit der sich z. B. Wachstumsprozesse in der Natur beschreiben lassen. Eingabe: 2 natürliche Zahlen, Berechnung 6 weiterer Elemente erfolgt automatisch. Interessanter Nebeneffekt: Das Verhältnis der Zahlen nähert sich immer mehr dem Goldenen Schnitt an. Die beiden letzten Elemente der Folge werden vom Programm dividiert, um dies zu verdeutlichen.
(view all replies)cool!!!! gut nachgemacht!
Danke, taddl!
Great project ! Do you know this link :http://www.chessbase.com/newsdetail.asp?newsid=6446
Thank you, mathjp! And thanks as well for the link. Chessbase is one of my as a favourites since years, but I wouldn't have looked at it today. Interesting article in many respects.
Very interesting and well done!
Muito obrigado, icampeao!
Very interesting, i love it!
Thank you for loving it, dapontes!
Das ist ja ein ganz tolles Projekt und eine wunderbare Idee, die ersten Anfänge der modernen Computertechnik so anschaulich darzustellen. Allerdings habe ich noch nicht alles überschaut. Die Bedienung der einzelnen Funktionen bereitet mir noch Schwierigkeiten (!?). Entweder bin ich zu hektisch, oder mein PC zu langsam, oder ich habe wieder etwas nicht verstanden. Naja, ich kämpfe mich schon durch... ;-D
Apropos Verwechselungsgefahr Z3 (z.B. mit BMW): Zuse hatte ursprünglich daran gedacht, die Rechner V1 (Versuchsrechner 1), V2 usw. zu nennen, wollte aber nicht mit den Raketen V1, V2 verwechselt werden. Gut, der Z3 war bestimmt keine Rakete, aber sicher ist sicher. ;-)
(view all replies)Danke grandloup! Gib mir doch bitte einen Tipp, was konkret noch nicht klappt. Ein Problem, das nur online auftrat, nämlich dass nur die Einführung auf Deutsch umgestellt wurde, habe ich gerade behoben.
(view all replies)Sehr beeindruckendes Projekt, gratuliere!! Da nicht jeder gleich schnell liest, wäre so etwas wie "Weiter mit Leertaste" bei den Erklärungen praktisch (insbesondere bei iPrg). Ich denke auch, das Projekt ist für Kinder zu schwierig. An sich kein Problem, nicht jedes Projekt muss sich an Kinder richten. Aber da sich hier viele Kinder tummeln, sind sie doch die natürliche Zielgruppe.
Für einen elektronischen Addierer gibt es ein gutes Projekt von Paddle2See: (link to project) Evtl. muss man aber auch da je nach Alter der Kinder noch früher aufsetzen.
Danke für das Lob und das gute Feedback! Eine Kontrolle über den Kommentar muss ich wirklich noch einbauen. Auch mit dem Schwierigkeitsgrad hast Du sicher recht. Ich habe bei dem Projekt allerdings überhaupt nicht an eine Zielgruppe gedacht, sondern wollte es einfach in Scratch umsetzen. Ich würde gern einmal sehen, wie ein gelernter Lehrer das Thema angeht.
(view all replies)Super cool! Ich habe einen ENIAC Simulator als Windows Exe und der ist überhaupt nicht so gut wie dieser!
Danke sehr, meew0! Einen ENIAC-Simulator auf der CD-Beilage zu dem Buch "Coding for fun" gesehen und vor einiger Zeit mal kurz angetestet. Vielleicht ist es der gleiche. Fand ich auch gut.
(view all replies)The old good and hard days… When I began, the Assembler was almost dead. We punched cards in Cobol and Fortran, with a lot of flags marking the phases of the program because we didn’t know where the running could crash.
When I had my first programming course in PL/I at the TU Berlin, the punched cards had just vanished. Later I was very eager to program my first own computer in MC68000 Assembler, but didn't want to afford the time for floating point operations. Recently the Z3 concept was a surprise to me, because it has the basic floating point operations built in.
Das ist ein Meisterstück! Meine Anerkennung! LG
Oh, danke sehr!
This is fantastic! I started doing a simulation of the 6502 command set but it was no where near as nice as this. You've done a beautiful job here.
Thank you VERY much, Paddle2See! A 6502 command set seems to be quite a task with all those shifts, rotates, mathematical, logical etc. commands. I'd really like to see and use that.
(view all replies)Project number 1,100,000. :)
Thank you, that's nice! I just looked what 1'100'000 had been in the Z3. Result: L LOLOLOO OOOOLLOOLOOOLL, that is decimal 1'099'968. For practical purposes this may be sufficient, but I am glad we have more than 22 bit meanwhile.
:) Oh, really? How do you see that?
(view all replies)